Wie kann man sein Zuhause mit Kunstblumen so dekorieren, dass sie wie echte Blumen aussehen?

Das Geheimnis liegt nicht in den Blumen selbst, sondern darin, wie man sie arrangiert. 7 Tricks von Dekorateuren, dank derer die Kunstblumen in deinem Zuhause mit echten verwechselt werden.

Der Unterschied zwischen mit künstlichen Blumen, die begeistern, und solchen, die man „schon von weitem erkennt”, liegt selten an den Blumen selbst. Meistens entscheidet die Art und Weise, wie sie arrangiert sind. Ein und derselbe Blumenstrauß kann wie aus einem Einrichtungskatalog oder wie eine Dekoration aus einem Wartezimmer aussehen – je nach Vase, Menge und einigen einfachen Kniffen, die Dekorateure auswendig kennen.

Hier sind sieben Tricks, die alles verändern, sowie eine kurze Anleitung dazu, was man wo setzen sollte.

1. Biege die Stängel – die Natur kennt keine geraden Linien

Kunstblumen kommen aus dem Laden und stehen kerzengerade da. Echte Blumen wachsen nicht so: Die Stiele biegen sich, die Blüten hängen nach unten, die Blätter neigen sich in verschiedene Richtungen. Gute Kunstblumen haben gerade deshalb Drahtkerne, um genau das nachzubilden:

  • Biege jeden Stiel leicht, jeden anders
  • Beuge einige Blumen stärker nach unten, als würden sie „verblühen”
  • Die Blätter in verschiedenen Winkeln vom Stiel wegbiegen, einige davon verdrehen

Fünf Minuten Zeit für die Gestaltung machen einen größeren Unterschied als der Aufpreis für einen teureren Blumenstrauß.

2. Variieren Sie die Höhen

Ein Strauß, bei dem alle Blumen auf derselben Höhe enden, sieht aus, als käme er vom Floristen. Schneide die Stiele auf 2–3 verschiedene Längen zu (eine gewöhnliche Drahtschere reicht aus) oder ziehe einen Teil der Blumen etwas höher. Der höchste Punkt des Arrangements sollte etwa anderthalb Mal so hoch sein wie die Vase – dieses Verhältnis sieht fast immer gut aus.

3. Kombiniere Blumen mit Grünpflanzen

Ein reiner Blumenstrauß – selbst aus den schönsten Blumen – wirkt weniger natürlich als Blumen, die mit Grün akzentuiert sind. Eukalyptuszweige, Farne, Ziergräser oder kleine Zweige mit Blättern füllen das Arrangement aus und verleihen ihm jene „Zufälligkeit”, die ein Strauß direkt aus dem Garten auszeichnet. Ein gutes Verhältnis für den Anfang: ein Drittel Grün, zwei Drittel Blumen.

4. Weniger ist mehr

Der größte Fehler ist die Überladung: eine riesige Vase, vollgestopft mit zwanzig Rosen in sechs verschiedenen Farben. Solche frischen Sträuße gibt es nicht, denn sie würden ein Vermögen kosten – und genau deshalb verrät die Überladung sofort die Künstlichkeit. Drei Pfingstrosen und zwei Eukalyptuszweige in einer schlanken Vase wirken edler und natürlicher als ein Dutzend Blumen, die man mit Gewalt hineingestopft hat. Eine einzige Blumenart in einer einzigen Farbe ist das sicherste Rezept für Eleganz.

5. Die Vase erledigt die Hälfte der Arbeit

Kunstblumen in einer beliebigen Vase sind verschwendetes Potenzial. Die Regeln sind einfach:

  • undurchsichtige Vase (Keramik, Steinzeug, mattes Glas) verdeckt die Kunststoffenden der Stiele – die größte Schwachstelle jedes künstlichen Blumenarrangements
  • Wenn du Glasvasen liebst – Gieß Wasser ein oder verwende ein Gel, das Wasser imitiert; die Stiele im „Wasser” sind ein Detail, das selbst aufmerksame Gäste in die Irre führt
  • schwere Vase für hohe Gestecke – Kunstblumen sind leicht, und ein hoher Strauß in einer leichten Vase kippt um

6. Kurz ist der Verräter Nummer eins

Nichts verrät künstliche Blumen so sehr wie eine Staubschicht auf den Blütenblättern. Zum Glück dauert die Pflege nur wenige Minuten:

  • Blas die Komposition alle 2–3 Wochen mit einem Föhn auf Kaltstufe durch oder wische sie mit einem weichen Pinsel ab
  • Wasche die Stoffblumen alle paar Monate mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel, spüle sie aus und hänge sie mit den Blüten nach unten zum Trocknen auf.
  • Silikonblumen und „Real Touch”-Blumen lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen

7. Sonnenlicht – der einzige wahre Feind

Kunstblumen welken zwar nicht, verblassen aber, wenn sie jahrelang in der prallen Sonne auf der Fensterbank eines Südfensters stehen. Die schönsten Plätze für sie sind dort, wo echte Blumen gerade nicht überleben würden: im hinteren Teil des Zimmers, im Flur, im Badezimmer, auf schattigen Regalen. Das passt ganz gut.

Was wo platzieren – eine Kurzanleitung

  • Der Esstisch: eine niedrige, breite Komposition, über der die Gesprächspartner zu sehen sind; Pfingstrosen, Hortensien, Rosen
  • Kommode im Wohnzimmer: Ein größerer Blumenstrauß in einer schweren Vase plus ein kleinerer Akzent daneben; Kombinationen aus zwei Vasen unterschiedlicher Höhe sehen gut aus
  • Flur: Grünpflanzen und Gräser – Eukalyptus, Pampasgras; wirken natürlich, vertragen Lichtmangel
  • Das Badezimmer: kleine Arrangements in Keramikbechern; Feuchtigkeit schadet ihnen nicht, im Gegensatz zu den meisten lebenden Pflanzen
  • Schlafzimmer: gedeckte Farben – Weiß, Puderrosa, Grün; ein Akzent auf der Kommode reicht aus
  • Balkon und Terrasse: Kästen mit Kunstgeranien oder Surfinien – ein blumengeschmückter Balkon ganz ohne Gießen; wählen Sie UV-beständige Blumen

Fehler, die sich leicht vermeiden lassen

  • Blumen „aus Folie”, direkt aus der Verpackung gestellt, ohne sie zu biegen
  • alle Stiele sind gleichmäßig auf eine Länge geschnitten
  • transparente Vase mit sichtbaren Kunststoffenden (trocken)
  • Sechs Farben in einem Strauß
  • Staub

Wenn du nach dem Lesen dieser Liste nur eine Sache änderst – bieg die Stiele ein. Im Ernst, das macht den 80%-Effekt aus.

Ansehen, anfassen, auswählen

Die Auswahl von Kunstblumen ist eine Sache, die man vor Ort erledigen sollte: Farben, Texturen und Verarbeitungsqualität muss man mit eigenen Augen sehen und in die Hand nehmen, denn Fotos im Internet täuschen in beide Richtungen. Im Gemischtwarenladen AWA in Kamień Pomorski erwartet Sie eine große Auswahl an Kunstblumen, Zweigen und Dekorationsgrün – dazu Vasen und Übertöpfe, damit Sie alles auf einmal zusammenstellen können. Schauen Sie vorbei und stellen Sie Ihr eigenes Arrangement zusammen – wir beraten Sie gerne, was sich gut miteinander kombinieren lässt.

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